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Etappe 14
Es ist unglaublich
Wenn man bedenkt, wie kompliziert es ist, eine Dakar zu gewinnen, ist es unglaublich, dass es mir gelungen ist, deren 10 zu gewinnen. Es hat so lange gedauert – 5 Jahre -, bis ich nochmal gewinnen konnte. Und das in Südamerika zu schaffen, das ist eine gewaltige Erleichterung, einer meiner schönsten Siege. Und das auch noch zum Abschluss eines Rennens, das in der ersten Woche überaus knapp verlaufen ist und die ganze Zeit über mit sehr viel Druck geführt wurde. Und vor allem auch dem Team X Raid einen Sieg zu bescheren, ist wirklich genial, denn Sven Quandt hat schon so lange darauf gewartet. Ich weiß nicht, was ich noch besser machen kann! Diesen Rekord zu schlagen wird überaus kompliziert werden… für die anderen. Dieses Rennen ist so stressig, aufregend und begeisternd – und so viel Freude am Ende. Jetzt werde ich erst einmal feiern mit dem ganzen Team, und danach sehen wir weiter. Der schönste Sieg ist immer noch der erste auf dem Motorrad, dieser aber hat dennoch einen ganz besonderen Reiz. Wir haben angefangen zu zweifeln, uns zu sagen, dass wir alt werden, dass wir weniger drauf haben als früher oder wir weniger geschaffen sind für Südamerika… und schließlich war uns das Glück doch hold. Ich habe dennoch ein blaues Bandana-Kopftuch aus meiner Motorradzeit behalten. Ich habe niemandem etwas gesagt, aber es ist das ganze Rennen über in meiner Tasche geblieben. Die Geschichte des blauen Bandanas ist wieder da! -
Etappe 13
Ich kann heute Abend noch nicht voll durchatmen

Das ist keine Etappe, die wir gewinnen wollten. Wir wollten vor allem alle Fallen umgehen, vor allem nach dem gestrigen Festfahren im Sand. Vom Überwinden von Dünen her war dies die schwerste Etappe der ganzen Dakar. Wir haben uns für eine Strategie mit niedrigem Reifendruck schon ab dem Etappenstart entschieden. An manchen Stellen mussten wir daher wirklich sehr vorsichtig sein, aber wir haben es gut durch die Dünen geschafft. Es gab einen hohen psychologischen Druck, weil wir gestern wirklich fast die Dakar verloren hätten. Einen Sieg baut man Tag für Tag auf, und ich fûhle mich immer noch im Rennen. Es bleiben 30 km Spezialwertung, und wir können noch ein technisches Problem bekommen. Ich kann heute Abend noch nicht voll durchatmen. Die Erleichterung kommt erst auf dem Podium.
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Etappe 12
Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen

Bei den ersten Dünenquerungen sind wir auf einem Dünenkamm gekippt, und dahinter verbarg sich ein Trichter. Die Strafe folgte auf dem Fuße, denn wir steckten fest. Die Zeit verrann und kam uns wie eine Ewigkeit vor. Wir haben mindestens 20 Minuten verloren, das hieß wir würden die Spitzenposition in der Gesamtwertung abgeben. Wir haben den Sand bewegt und den Wagen Zentimeter für Zentimeter vorangebracht, um uns zu befreien. Ich muss sagen, dass ich einige Riisken in Kauf genommen habe, um Zeit wettzumachen. Das sind die 50 Kilometer der ganzen Rallye, bei denen ich am meisten attackiert habe. Letztlich stißeen wir einige Kilometer vor dem Ziel wieder auf Nani, er hat wohl auch einige Probleme gehabt. Seit geraumer Zeit sage ich, dass man bei einem längeren Zwangsaufenthalt in den Dünen eine halbe Stunde verlieren kann. Heute sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.
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Etappe 11
Wir müssen vorsichtig bleiben

Wir haben zwar kein super schnelles Tempo angeschlagen, sind dafür aber auch verschont geblieben von technischen Schwierigkeiten oder Navigationsproblemen. Es war also eine gute Spezialprüfung, wenn auch nicht sehr angenehm zu fahren wegen des Fesh-Fesh. Die Sicht reichte nicht weit, auch wenn man vorausfuhr, da der Wind den Staub aufwirbelt und sehr stört. Ich habe Nani einige Kilometer vor dem Ziel überholt: Er hing auf einer kleinen Düne fest, weil ihn ein Motorradpilot behinderte, allerdings musste er nicht mal aus dem Wagen aussteigen. A propos Gordon, was jetzt auch immer passieren mag, wenn er bis nach Lima fahren will, dann nur aus reinem Spaß. Jetzt liegen etwa 20 Minuten zwischen Nani und mir, und zwei große Dünen-Etappen stehen noch an. Es wird viel zu überqueren geben, und alle wissen, dass man bei einem Überschlag viel Zeit verliert. Wir müssen vorsichtig bleiben. Das war schon immer so. Bei jedem Sieg mit dem Auto war ich in unmittelbarer Nähe zu einem Teamkollegen in den letzten Tagen: Das waren Masuoka und Alphand. Diese Art von Druck muss man stets bewältigen.
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Etappe 10
Wir haben die Zähne zusammengebissen

Robby und wir sind uns unterwegs mehrfach begegnet, es war wie bei einem Jojo. Einmal hat er uns überholt und wenige Kilometer später ist er in einem Abgrund gelandet. Ich war mir sicher, dass er sich überschlagen haben muss, aber mein Kopilot hat gesehen, dass er auf den Rädern stand. Danach hat er es aufgegeben, er muss ein kleines technisches Problem gehabt haben. Wenn man so in einen Abgrund rutscht, kann das die Reifen, die Lenkung oder was anderes an einem Auto beschädigen. Das ist für uns nicht schlecht. Wir haben gekämpft, wir haben die Zähne zusammengebissen und wir versuchen, diesen ersten Platz zu behalten.
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Etappe 9
Wir liegen regelmäßig zurück

Wir betreiben hier ein wenig Schadensbegrenzung, denn es war noch eine Wertungsprüfung mitten in der Wüste, ziemlich anstrengend. Es hängt von den Wertungsprüfungen ab, aber seit einiger Zeit müssen wir uns regelmäßig geschlagen geben. Wenn die Hummer keine Probleme haben, sind sie etwas schneller als wir. Wir werden kämpfen, um unseren kleinen Vorsprung gegenüber dem Hummer zu verteidigen. Als ich gesehen habe, dass Nasser mich nicht wieder einholt, habe ich mich gefragt, ob er ein technisches Problem hat. Und es stimmt, dass wir den ganzen Tag nichts von ihm gesehen haben. Das heißt, dass Gordon jetzt etwas einsamer ist, und für uns ist das etwas besser. Es gibt bei den Hummer eine Schwachstelle, und ich hoffe, dass wir sie für uns zu nutzen wissen werden.
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Etappe 8
Er kann mit dem Sieg liebäugeln

Ich verliere sehr viel Zeit. In dem felsigen Abschnitt bin ich langsam gefahren, weil ich Angst vor einer Reifenpanne hatte. Und trotzdem hatte ich 30 km vor dem Ziel einen Platten. Die Wertungsprüfung ist für uns schlecht gelaufen, aber so ist es halt. Gordon ist drei Minuten vor uns gestartet und 180 km vor dem Ziel waren wir auf 30 Sekunden an ihn herangekommen. Ich habe den Eindruck, dass er einen Zahn zugelegt hat, als er uns gesehen hat, und dann war er auf und davon. Er kann mit dem Sieg liebäugeln, aber er hat großes Interesse daran, mit der Situation besonnen umzugehen.
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Etappe 7
Wir leiden ein wenig

Ich hatte erwartet, dass die Dünen härter sein würden. Zum Ende hin aber war es eine Mischung mit Kamelgras. Wir standen nie kurz davor, uns festzufahren. Irgendwann sind wir an Gordon vorbeigefahren, der wegen Reifenschaden anhalten musste. Danach aber hat er wieder zu uns aufgeschlossen und ist wie eine Kugel an uns vorbeigeschossen. Wir haben versucht, mit ihm mitzuhalten, das war aber unmöglich. Mit seinen großen Federwegen überwindet er die Löcher, ohne abzubremsen! Wenn wir mit der gleichen Geschwindigkeit darüber fahren, machen wir einen Salto vorwärts. Wir leiden ein wenig auf diesen sehr offenen Flâchen der Wüste.
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Etappe 5
Wir haben den Schaden gut im Rahmen gehalten!
Wir haben den Schaden gut im Rahmen gehalten, denn wir sind nicht vom Weg abgekommen, auch wenn wir dafür etwas vom Gas gehen mussten, um die richtige Überfahrt bei jeder Düne nicht zu verpassen, weil wir ja die Strecke eröffnet haben. Jedenfalls haben wir uns nie im Kreis bewegt. Daher bin ich ziemlich zufrieden, auch wenn wir heute keine Siegchancen hatten. Die Etappe wurde ja heute verkürzt, weil es in den Wadis zu viel Wasser gab, und dennoch sind wir über einige volle gestolpert. Die Organisatoren haben die richtige Entscheidung getroffen, diesen zu schlammigen Teil abzukürzen. -
Etappe 4
Wir sind einfach nur sauber gefahren!
Wir sind einfach nur sauber gefahren, ohne vom Weg abzukommen, ohne Reifenpanne und von Anfang bis Ende in einem regelmäßigen Tempo. Und das hat sich letztlich ausgezahlt! Allerdings hätte ich es gerne vermieden, morgen die Piste freilegen zu müssen, denn zudem gibt es keine Motorradspuren. Taktisch wollte ich das ganz sicher nicht, doch meiner Meinung nach sind den anderen viele Fehler unterlaufen, und dann findet man sich plötzlich vorne wieder. -
Etappe 3
Wir hatten zwei Reifenpannen
Wir waren gut unterwegs, als wir den ersten schleichenden Platten hatten. Wir hatten ein Stück Holz im Reifen und haben angehalten, um den Reifen zu wechseln, aber erst nachdem wir versucht hatten, den Reifen aufzupumpen, was schlecht war, weil wir unnötig Zeit verloren haben. Zu dem Zeitpunkt fuhren wir vor Nasser, der einen Navigationsfehler oder so was ähnliches gemacht haben muss, denn wir haben ihn nicht gesehen. Er hat unseren Reifenwechsel genutzt, um an uns vorbeizugehen. Und dann hatten wir in den Bergen auch noch hinten links einen Reifenschafen. Also zwei Zwangspausen und im Ziel fünf Minuten Zeitverlust. -
Etappe 2
Es hat Spaß gemacht
Der erste Teil der Wertungsprüfung war schnell, also gab es keine Gelegenheit, sich von den anderen abzuheben. Aber im zweiten Teil haben wir uns besser gefühlt, als es erst holpriger und in den Dünen etwas anspruchsvoller wurde. Hier haben wir etwas Zeit auf Holowczyc gutgemacht. Aber vor allem hat es am Ende Spaß gemacht. -
Etappe 1
Ein sehr guter Einstieg
Es war wirklich sehr schön, wir haben schöne, große Dünen entlang der Küste vorgefunden, und das wunderbar… Ansonsten eine technische Piste, dasnn etwas buckliger mit Fahrspurgen der Motorräder, die Wellen geschlagen haben… aber ein sehr guter Kompromiss für den Einstieg, mit noch einer schnellen Passage zum Ende der Spezialwertung… Fazit gut, ein sehr guter Einstieg!
gemeinde