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    Étape 7 - Freitag 9. Januar 2009 | Mendoza > Valparaiso

    • Verbindung  80 km
    • Spezial 419 km
    • Verbindung 317 km

    Frauenporträts

    MICHÈLE MOUTON

    Als Vize-Rallye-Meisterin 1982 und Gewinnerin von vier WM-Wettbewerben ist Michèle Mouton längst keine Unbekannte mehr. Heute begleitet diese Ausnahmepilotin Journalisten bei der Dakar und entdeckt Argentinien wieder, ein Land, das sie schon vor über 20 Jahren verzückt hatte. Und sie träumte davon, es noch einmal zu durchqueren.

    «Die Rallye-Raids habe ich 1988 und 89 mit Peugeot kennen gelernt, als ich im Versorgungsteam für Schnelleinsätze von Vatanen und Jacky Ickx war», erzählt Michèle, «und Alain Guéhennec — heute mit Terranova, war mein Kopilot. Meine erste Dakar-Teilnahme war 2004 als Presse-Pilotin an der Seite von Jojo Groine, und in diesem Jahr wollte ich unbedingt zurückkommen. Als die Kommunikationsabteilung von ASO mir vorgeschlagen hat, erneut Journalisten zu begleiten, habe ich sofort zugesagt und meine Tochter Jessie mitgebracht, um mir bei der Orientierung zu helfen.

    Tag für Tag breche ich also mit Fotografen oder Journalisten auf, manchmal auf der Piste, manchmal auf der Strecke für die Hilfsfahrzeuge, je nach Bedarf. Auf den ersten Rallye-Wertungsprüfungen ist die Pampa ein wenig monoton, aber seit gestern sind die Landschaften eine Augenweide! Vom Start weg ist der Empfang seitens der Bevölkerung beeindruckend. Um 5 Uhr in der Früh sind eben so viele Menschen auf den Beinen wie um 15 Uhr nachmittags. Heute haben wir zwei Stunden benötigt, um 20 Kilometer zurückzulegen…

    Ein Rallye-Raid ist wirklich etwas Besonderes, einzigartig wegen der Erlebnisse und der Begegnungen mit den Menschen. Zwei Wochen lang teilt man alles miteinander, alle schlafen im Zelt, beeilen sich beim Frühstück und brechen wieder auf… Einfach unglaublich, wie man sich an alles anpassen und gewöhnen kann… Gestern Abend habe ich neben den BMW-Leuten geschlafen, und das Stromaggregat stand die ganze Nacht nicht still!»