Étape 12 - Donnerstag 15. Januar 2009 | Fiambala > La Rioja
- Verbindung 4 km
- Spezial 253 km
- Verbindung 261 km
Interviews
Cyril Despres (Fra – KTM) - 001

«Das war Sport. Das Motorrad hat sich etwas erhitzt. In den Dünen wurde mir etwas mulmig zumute. In dem äußerst lockeren Sand war es sehr beschwerlich. Wenn man als Pilot einer Marathon-Rallye losfährt, zwei oder drei Piloten überholt und nach vierstündiger Wertungsprüfung als Erster ankommt, bereitet einem das doch Freude.»
David Frétigné (Fra – Yamaha) - 012

«Als ich damals wieder in die Ausdauerwettbewerbe eingestiegen bin, habe ich mich für Yamaha aufgrund seiner Zuverlässigkeit entschieden. Ich bin damit zufrieden, denn heute habe ich erneut eine Bestätigung für diese Entscheidung erhalten. Ich hatte unmitellbar vor dem Sprit-CP ein kleines Problem mit der Ölzufuhr und kein Öl mehr im Motor. Das Rennen war für mich also ganz einfach gelaufen. Dennoch bin ich überall rauf gekommen und hier angelangt. Das ist ein Wunder. Wenn ich den Ölmessstab herausziehe, ist er trocken. Da ist nicht ein einziger Tropfen Öl. Ich habe keine Ahnung, wie ich es hierhin geschafft habe. Ich habe 20 Minuten lang an der Maschine herumgebastelt und unter dem Strich nicht allzu viel Zeit eingebüßt. Ich habe versucht, schnell zu fahren und vor allem auf meinen Motor zu hören. Und da bin ich.»
Marc Coma (Esp – KTM) - 002

«Es war sehr schwer mit viel Navigation und abseits der Piste. Die Suche nach den richtigen Passagen zwischen Dünen und Berg war nicht immer leicht. Ganz ehrlich gesagt, konnten wir auf der gesamten Sonderprüfung nicht einmal durchatmen. Aber wichtig ist, dass ein weiterer Tag problemlos verstrichen ist. Aber einmal mehr gilt auch: Solange das Ziel nicht erreicht ist, kann viel passieren.»
Michel Périn (Kopilot von C.Sainz- 301 – VW) - 301
Im ersten Teil ist uns ein kleiner Fehler unterlaufen. An einer T-Kreuzung haben wir den falschen Weg eingeschlagen, was aber nicht so schlimm war, da wir trotzdem wieder auf die richtige Piste gestoßen sind. Dann fuhren wir in den Spuren von Giniel De Villiers, der etwa zehn Minuten nach uns gestartet war. Noch war also alles in Ordnung. Es folgte eine versteckte Wegmarkierung auf der Abfahrt, mit einem Wadi, der als gefährlich gekennzeichnet war. Allerdings hätte er als extrem gefährlich gekennzeichnet werden sollen. Der Wagen von Roma, der uns folgte, wäre in das gleiche Loch gerutscht, wenn wir nicht schon drin gesessen hätten. Mir geht es soweit gut, nur irgendetwas im Arm ist gebrochen, aber es geht.
Giniel De Villiers (Afs – Volkswagen) - 305

«Eine wirklich schwierige Etappe. An einigen Stellen sind wir eine Viertelstunde lang im Kreis gefahren, um den richtigen Weg zu finden. Es war äußerst trügerisch mit sehr viel lockerem Sand. Ein erstes Mal haben wir angehalten, um Luft aus den Reifen zu lassen. Dann ein weiteres Mal in einem gewaltigen Canyon mit vielen Felsen. Dirk (Von Zitzewitz) musste aussteigen, um eine Durchfahrmöglichkeit zu finden. Ein echt komplizierter Tag eben.»
Mark Miller (USA – Volkswagen)
„Ich kann Euch sagen, dass das eine wirklich anspruchsvolle Etappe war. Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Privatfahrer sie zu Ende bringen sollen. Es war nicht nur schwierig, die Navigation war quasi unmöglich. Es war von Anfang bis Ende eine Folge von Horrorszenarien. Es waren die längsten 200 Kilometer meines Lebens. Es sind schlechte Neuigkeiten, dass Carlos aufgeben musste. Er hat einen wichtigen Platz im Team. Wir sind dreimal „gestrandet“. Die Sonne und der Sand waren so gleißend, dass wir nichts sehen konnten. Ich glaube, dass war die schwierigste Etappe, die ich jemals gefahren bin.“
Firdaus Kabirow (Rus – Kamaz) - 506
«Heute war ein Tag, um die Orientierung zu verlieren. Es war sehr viel Navigieren gefragt. Schön für uns, nur zwei oder drei Mal standen wir kurz davor, die Piste zu verlieren. Wir haben gesucht. Einige Wegemarkierungen waren in den Dünen nur sehr schwer zu finden. Dann hatten wir eine Reifenpanne. Die Reparatur hat elf Minuten gedauert. Jetzt hoffe ich, dass die Kamaz die Dakar gewinnen werden.»
Cyril DESPRES (Fra - 1 - KTM) [version française]
Marc COMA (Esp - 2 - KTM) [versión española]
David CASTEU (Fra - 3 - KTM) [version française]
Pal Anders ULLEVALSETER (Nor - 4 - KTM) [english version]
Helder RODRIGUES (Prt - 5 - KTM) [versão portuguesa]
Henk KNUIMAN (Nld - 11 - KTM) [english version]
David FRETIGNE (Fra - 12 - YAMAHA) [version française]
Giniel DEVILLIERS (Zaf - 305 - VOLKSWAGEN) [english version]
Guerlain CHICHERIT (Fra - 306 - BMW) [version française]
Mark MILLER (USA - 308 - VOLKSWAGEN) [english version]
Robby GORDON (USA - 309 - HUMMER) [english version]
Ivar Erik TOLLEFSEN (Nor - 327 - NISSAN) [english version]
Gerard DE ROOY (Hol - 505 - GINAF) [english version]
