Étape 10 - Dienstag 13. Januar 2009 | Copiapo > Copiapo
- Verbindung 20 km
- Spezial 670 km
Interviews
Jordi Viladoms (Esp – KTM) - 009
„Es war eine wirklich beeindruckende Etappe. Ich habe das Feld von hinten aufgerollt und bin mein eigenes Tempo gefahren. Als ich am letzten Versorgungspunkt ankam, habe ich gesehen, dass Marc (Coma) nicht mehr da war. Ich wusste nicht, was los war. Ich befürchtete, dass er ein Problem gehabt hatte. Und auf den letzten zehn Kilometern wurde es total verrückt. Ich fuhr letztendlich mit Coma, Despres und Duclos. Als ich das Ende erreichte und sah, dass ich Marc und Cyril folgen konnte, waren alle meine Sorgen verflogen. Ich fühle mich wirklich gut und bin sehr zufrieden.“
Marc Coma (Esp – KTM) - 002
„Eine sehr schwere, sehr komplizierte Etappe. Ich habe es auf den ersten Kilometern ruhig angehen lassen, weil ich wusste, dass es eine sehr lange Prüfung wird und ich vielleicht Reifenprobleme bekommen würde. Dann wurde die Navigation komplizierter. Ich habe einen Aufschrieb falsch interpretiert und viel Zeit verloren. Aber dann habe ich endlich meinen Rhythmus in einem Abschnitt gefunden, den ich als den schwierigsten meines Lebens empfunden habe. Ich bin zufrieden. Es war wichtig, so einen Tag zu haben, ohne die Nerven zu verlieren. So eine Etappe ist es, die einer Rallye ihr Gesicht gibt, wie der Tourmalet bei der Tour de France.“
Alain Duclos (Fra – 14 – KTM) - 014
„Es war ein wirklich verblüffendes Finale. Beim letzten Tankstopp lag ich an dritter Position, also haben wir uns als Wasserträger Sorgen um Cyril und Marc gemacht. Einige Minuten später trafen sie ein, also haben wir sie vorbeiziehen lassen und uns dran gehängt. Lopez war auch in der Gruppe. Sechzig Kilometer lang sind wir zu fünft im Konvoi gefahren, es war sehr beeindruckend, es ging wirklich sehr schnell. Am Ende fuhr jeder von uns mit seinem Piloten, ich mit Cyril: Wir haben gekämpft, um den letzten Punkt zu finden, aber es war faszinierend. Wirklich, diese Etappe war grandios. Was wir an den letzten beiden Tagen erlebt haben, war großartig. Bei den Abfahrten ging schlagartig der Druck von meinen Ohren, so schnell waren wir.“
Giniel De Villiers (Afs – Volkswagen) - 305
„Etwa 20 Kilometer vor dem Ende habe ich eine Düne überquert und auf der anderen Seite echt Pech gehabt. Wir waren falsch. Wir sind mitten in ein Loch gestürzt und haben 20 Minuten versucht, wieder frei zu kommen. Wir haben den Vorderwagen leicht beschädigt, aber das Auto ist dermaßen robust, es ist unglaublich. Ich habe meinem Rücken mehr Schaden zugefügt als dem Auto. Es war nicht zu ändern. Ich hatte einfach nur Pech. Ich bin natürlich enttäuscht, weil wir noch mehr Zeit verloren haben. Das Glück ist einfach nicht auf unserer Seite. Es ist wirklich nicht unsere Dakar!“
Robby Gordon (USA – Hummer) - 309
„Wir hatten einen guten Tag. Wir haben eine Etappe ohne Zwischenfälle absolviert. Wir haben Miller kurz vor CP2 eingeholt. Auf dem Rückweg habe ich die Kuppen etwas vorsichtiger genommen. Dabei verliert man vielleicht zwanzig Sekunden, das ändert nichts. Sobald wir auf einen schnelleren Abschnitt kommen, hängen sie (die Volkswagen) uns ab. Sie haben wahnsinnig viel Leistung.“
Mark Miller (USA – Volkswagen) - 308
„Wir hatten am Vormittag jede Menge Probleme mit der Navigation. Und wenn man mit der Navigation kämpft, ist es schwierig, ein gutes Tempo zu fahren. Dann hatten wir einen Reifenschaden, Giniel (De Villiers) hat uns eingeholt und wir sind zusammengeblieben. Dann hat er sich in einem Loch festgefahren und wir wollten ihm helfen, aber wir waren am Fuß der Düne und es war unmöglich, wieder rauf zu kommen. Ich habe mich wegen ihm schlecht gefühlt. Ich hatte mir von dieser Etappe mehr versprochen.“
Marc COMA (Esp - 2 - KTM) [versión española]
David CASTEU (Fra - 3 - KTM) [version française]
Helder RODRIGUES (Prt - 5 - KTM) [versão portuguesa]
Jordi VILADOMS (Esp - 9 - KTM) [versión española]
Alain DUCLOS (Fra - 14 - KTM) [version française]
Giniel DEVILLIERS (Zaf - 305 - VOLKSWAGEN) [english version]
Mark MILLER (USA - 308 - VOLKSWAGEN) [english version]
Robby GORDON (USA - 309 - HUMMER) [english version]
