Strecke
Mehr Spezialetappen, weniger Verbindungen
Die Vorbereitung der Dakar-Rallye 2008 beginnt bereits mit einer Herausforderung bei der Gestaltung der Strecke. Dank der gestalteten Etappen können wir den Konkurrenten eine immer noch sehr abwechslungsreiche Durchquerung Afrikas bieten, aber mit noch mehr sportlichen Elementen. Die vorgesehenen Streckenverläufe stellen eine viel höhere Kilometerzahl von Spezialetappen als in den vorangehenden Jahren in Aussicht. Der Kilometerzähler, der 2007 wegen der vorgenommenen Änderungen bei 4.300 km stehen geblieben war, hatte 2006 einen Stand von 4.800 km an Passagen mit Zeitmessung erreicht. Im kommenden Januar werden sich die Konkurrenten auf nahezu 6.000 km Pisten und Strecken im freien Gelände messen können. Und die Verbindungsstrecken werden entsprechend kürzer ausfallen.
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| DATUM | START | ZIEL | VERBINDUNG | SPEZIAL | VERBINDUNG | GESAMT |
| 05/01/08 | Lissabon | Portimão | 104 km | 120 km | 262 km | 486 km |
| 06/01/08 | Portimão | Málaga | 15 km | 60 km | 460 km | 535 km |
| 07/01/08 | Nador | Er Rachidia | 182 km | 372 km | 163 km | 717 km |
| 08/01/08 | Er Rachidia | Ouarzazate | 29 km | 356 km | 199 km | 584 km |
| 09/01/08 | Ouarzazate | Guelmim | 188 km | 498 km | 148 km | 834 km |
| 10/01/08 | Guelmim | Smara | 66 km | 454 km | 105 km | 625 km |
| 11/01/08 | Smara | Atâr | 198 km | 619 km | 12 km | 829 km |
| 12/01/08 | Atâr | Nouakchott | 44 km | 450 km | 37 km | 531 km |
| 13/01/08 | Ruhetag | |||||
| 14/01/08 | Nouakchott | Nouhadibou | 37 km | 525 km | 86 km | 648 km |
| 15/01/08 | Nouhadibou | Atâr | 111 km | 552 km | 22 km | 685 km |
| 16/01/08 | Atâr | Tidjikja | 35 km | 524 km | 133 km | 692 km |
| 17/01/08 | Tidjikja | Kiffa | 131 km | 398 km | 2 km | 531 km |
| 18/01/08 | Kiffa | Kiffa | 25 km | 484 km | 6 km | 515 km |
| 19/01/08 | Kiffa | Saint-Louis | 326 km | 301 km | 130 km | 757 km |
| 20/01/08 | Saint-Louis | Dakar | 239 km | 23 km | 42 km | 304 km |
| GESAMT | 1 730 km | 5 736 km | 1 807 km | 9 273 km | ||
Centro Cultural de Belém - 2-3-4/01
| 2. und 3. JANUAR | 4. JANUAR |
|
Administrative Prüfungen: - 1. Kontrolle : 8.00 Uhr - Letzte Kontrolle : 19.30 Uhr Technische Prüfungen: - Anfang : 8.00 Uhr - Ende : 23.00 Uhr |
Administrative Prüfungen: - 1. Kontrolle : 8.00 Uhr - Letzte Kontrolle : 15.00 Uhr Technische Prüfungen: - Anfang : 8.00 Uhr - Ende : 18.30 Uhr |
Zum Ende der technischen Prüfungen passieren die Fahrzeuge die abschließende Kontrolle und werden dann im Parc Fermé (Praca de Imprerio) abgestellt.
Keine Hilfeleistung im Parc Fermé : nach den Prüfungen sind die Hilfsfahrzeuge frei. Die Hilfsfahrzeuge sind auf der gesamten europäischen Strecke frei und können am Entladepark an der Avenida de Brazilia in Lissabon abgestellt werden.
Am 6. Januar, nach der zweiten Spezialetappe, können die Motorrad- und Quadfahrer ihre Maschinen auf dem Anhänger bis zum Hafen von Málaga fahren.
Portugal : ein vertrautes Bild
Eine alte Weisheit besagt, dass eine Gewohnheit beim ersten Mal einsetzt. Genau dieses Gefühl hatten die Wettbewerber und Organisatoren der Dakar-Rallye, als sie letztes Jahr nach Lissabon zurückkehrten, das ihr Herz schon 2006 erobert hatte. Die „weiße Stadt“ hat zwar natürlich alle erforderlichen Bedingungen erfüllt, um den Qualitätsstandards der Dakar zu entsprechen, vor allem aber die Mentalität ihrer Einwohner konnte dabei überzeugen. Entlang der Strecke der beiden Spezialetappen bei der Ausgabe 2007 haben sich nahezu eine Million Zuschauer eingefunden, um die Fahrer auf ihrem Weg nach Afrika zu unterstützen. Dank des von ihnen ausgehenden Enthusiasmus konnten sich ihre Vertreter auf der Strecke auszeichnen und alle anderen vor der Überfahrt noch einmal Energie tanken.
Die Dakar in Portugal
- 2 Durchquerungen (2006, 2007)
- 4 Etappen
- Etappenstädte : Lissabon, Portimão
ETAPPE 1 - 05/01/2008
Lissabon > Portimão
Verbindung: 104 km | Spezial: 120 km | Verbindung: 262 km
Gesamt: 486 km
Die Rallye beginnt mit einer völlig neuen Spezialetappe, auch wenn die Bezeichnung der Etappe bei einigen Wettbewerbern Erinnerungen an frühzeitige Sandpisten wecken mag. Dieses Mal ändern jedoch abwechselnd auftretende sandige Streckenteile nichts am vorwiegend festen Untergrund der Etappe. Die kurvenreichen Teile der Strecke werden es den Piloten ermöglichen, die Beherrschung ihrer Fahrzeuge unter Beweis zu stellen. Ein gelungener Einstand in die Aufgaben der diesjährigen Rallye.
ETAPPE 2 - 06/01/2008
Portimão > Málaga
Verbindung: 15 km | Spezial: 60 km | Verbindung: 460 km
Gesamt: 535 km
Diese Spezialetappe entspricht genau derjenigen, die den Wettbewerbern bereits im Jahre 2007 angeboten wurde. Das Gelände eignet sich für eine sportliche Ausfahrt oder auch zu einem Lauf der Mountain Bike-WM: willkommen in den Bergen! Die Strecke ist kurvenreich, der Untergrund eher fest. Die Piloten werden auf ein gemäßigtes Tempo achten für den Fall, dass die Strecke nass sein sollte. Bei einem Fahrfehler auf dieser „WRC-Strecke“ kann es zu schweren Stürzen kommen. Dann doch lieber auf eine vorsichtige Fahrweise setzen. Nach der langen Verbindungsetappe bis nach Malaga wird die nächtliche Überfahrt den Organismen gut tun. Die Lastwagen sind von dieser Spezialetappe befreit.
Marokko : das Tor nach Afrika
Als unumgänglicher historischer Bündnispartner der Dakar-Rallye symbolisiert Marokko vor allem das Tor nach Afrika für alle Konkurrenten sowie Ausfahrten auf den ersten trickreichen Pisten. Gleich von Beginn an müssen die Fahrer mit voller Aufmerksamkeit bei der Sache sein, denn sonst könnten sie schon frühzeitig brutal auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Im Jahre 2006 wurde der Ausfahrt des zweifachen Dakar-Siegers Hiroshi Masuoka, der gerade für seine Beständigkeit bei der Rallye bekannt war (11 beendete Dakar-Rallyes zwischen 1994 und 2004!), auf der Strecke zwischen Er Rachidia und Ouarzazate ein jähes Ende bereitet, als sich sein Wagen überschlug. Und letztes Jahr musste Wladimir Chagin, der bereits auf dem Wege zu einem neuen Rekord bei der Anzahl Siege unterwegs schien, seinen Kamaz-Lastwagen am Pistenrand abstellen.
Die Dakar in Marokko
- 12 Durchquerungen (1993, 1994, 1995, 1996, 1998, 1999, 2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2007)
- 40 Etappen
- Traditionelle Etappenstädte : Tanger, Er Rachidia, Rabat, Ouarzazate, Agadir, Tan-Tan…
ETAPPE 3 - 07/01/2008
Nador > Er Rachidia
Verbindung: 182 km | Spezial: 372 km | Verbindung: 163 km
Gesamt: 717 km
Diese Etappe muss mit der erforderlichen Umsicht in Angriff genommen werden. Gleich nach dem Verlassen des Fährschiffs werden die Wettbewerber sogleich mit einer schwierigen Strecke konfrontiert. Traditionsgemäß bietet Marokko der Rallye ein abwechslungsreiches Gelände: auf dieser ersten afrikanischen Etappe gibt es bereits mehrere Passagen im freien Gelände. Nach 160 km gemeinsamer Strecke verlassen die Motorradfahrer zeitweilig den Parcours für Pkw und Lkw. Die Zahl für Überholungsmöglichkeiten wird dadurch begrenzt.
ETAPPE 4 - 08/01/2008
Er Rachidia > Ouarzazate
Verbindung: 29 km | Spezial: 356 km | Verbindung: 199 km
Gesamt: 584 km
Der Streckenverlauf ist erneut doppelt verlegt worden, eine Neuerung für 2008. Auf den engen Pisten durch die Hügellandschaft werden die Motorradfahrer ihre technischen Fertigkeiten unter Beweis stellen können, bei denen sich die Trial-Experten besonders wohl fühlen dürften. Dies wird ihre erste Nacht im Biwak ohne Unterstützung (sondern mit ihren Motorradkoffern) in Zagora sein. Die Autos und Lastwagen wiederum durchqueren nur selten von der Dakar-Rallye besuchte Regionen und fahren mit den gesamten Hilfsteams zum Biwak von Ouarzazate.
ETAPPE 5 - 09/01/2008
Ouarzazate > Guelmim
Verbindung: 188 km | Spezial: 498 km | Verbindung: 148 km
Gesamt: 834 km
Diese Etappe ist eine Herausforderung für sich. Nach einem ersten aufreibenden Streckenteil, bei dem Vorsicht walten muss, bietet ein langer Dünenparcours das nächste Hindernis. Die schnellsten Fahrer können sich auf eine Streckendauer von drei Viertel Stunden gefasst machen. Vor allem das Ende der Spezialetappe wird den Piloten ihre gesamte Aufmerksamkeit abverlangen. Für jene, die in Schwierigkeiten geraten, wird sie endlos lang erscheinen. Am Ende des Gesamtstandes werden die Abstände bereits in die Stunden gehen.
ETAPPE 6 - 10/01/2008
Guelmim > Smara
Verbindung: 66 km | Spezial: 454 km | Verbindung: 105 km
Gesamt: 625 km
Fotoapparate bereithalten ! Die Wettbewerber gehen am Meeresufer an den Start, in Wellen von zwanzig Fahrern bei den Motorrädern. Diese Formel ist seit mehr als zehn Jahren nicht mehr verwendet worden. Man kann sich auf dem 25 km langen Strand auf spektakuläre Szenen gefasst machen. Diese Spezialetappe, die abwechslungsreichste der Rallye, wird für alle ein Genuss werden. WRC-Fans kommen besonders auf einem vor kurzem erneuerten Pistenteil voll auf ihre Kosten, während die Wüstensurfer im freien Gelände des Dünenteils zum Zuge kommen werden.
Mauretanien : mitten in der Wüste
Die Durchquerung Mauretaniens ist stets ein " Wendepunkt " im Ablauf der Dakar-Rallye. Alles kann in den mauretanischen Sandwüsten entschieden werden, welche die Rallye schon seit 1983 "warmherzig" empfangen. Doch die zerklüfteten, erhabenen und beeindruckenden Landschaften sollten die Fahrer nicht vergessen lassen, dass sie sich vor allem auf die Navigation konzentrieren müssen. Von Atar nach Nouakchott über Nema oder Ayoun-El-Atrous gehen die Zeitabstände nunmehr in die Stunden, schnell können die Fahrer an der Rennspitze der Enttäuschung anheim fallen. Im Jahre 2004 beispielsweise wurde Cyril Despres nach einer Irrfahrt von mehr als einer Stunde in Tidjikja bewusst, dass seine Träume vom Endsieg wohl noch würden warten müssen.
Die Dakar in Mauretanien
- 19 Durchquerungen (1983, 1985, 1986, 1987, 1988, 1990, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2007)
- 87 Etappen
- Traditionelle Etappenstädte : Zouerat, Atar, Nouakchott, Tichit, Kiffa, Tidjikja, Nema, Ayoun-el-Atrous
ETAPPE 7 - 11/01/2008
Smara > Atâr
Verbindung: 198 km | Spezial: 619 km | Verbindung: 12 km
Gesamt: 829 km
Bei dieser längsten Spezialetappe der Rallye und der Einfahrt nach Mauretanien sollte man am besten noch einige Energiereserven abrufbar haben. Das frühzeitige Aufstehen wegen der langen Verbindungsstrecke vor dem eigentlichen Rennen ist dabei noch die geringste Schwierigkeit. Gegen Mitte der Spezialetappe und noch einmal im Finale müssen die Fahrer inmitten von Dünen zurechtkommen müssen. Die Hilfsfahrzeuge sind beim Aufenthalt in Atar nicht zugelassen. Man muss demnach darauf achten, eine allzu späte Ankunft in die Nacht hinein zu vermeiden.
ETAPPE 8 - 12/01/2008
Atâr > Nouakchott
Verbindung: 44 km | Spezial: 450 km | Verbindung: 37 km
Gesamt: 531 km
Nach einem ersten Streckenteil im Geröll müssen es die Fahrer wieder mit Sandpassagen aufnehmen, insbesondere bei der Durchquerung einer Sandwüste mit mehr als achtbaren Dimensionen. Die entscheidende Stelle dieser Spezialetappe kommt jedoch noch etwas weiter auf der Strecke auf die Fahrer zu, an der die Passage nicht so leicht zu finden sein wird. Die besten Navigatoren erhalten hier Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Die anderen laufen Gefahr, durch Zaudern die Orientierung zu verlieren. Den Ruhetag müssen sie sich teuer erkaufen.
ETAPPE 9 - 14/01/2008
Nouakchott > Nouhadibou
Verbindung: 37 km | Spezial: 525 km | Verbindung: 86 km
Gesamt: 648 km
Diese Etappe zur Wiederaufnahme des Rennens verläuft auf typisch mauretanischem Terrain: 80% Sand stehen auf dem Tagesprogramm. Um dieser nationalen Besonderheit alle Ehre zu machen, werden die Schaufeln und Sandbleche hervorgeholt werden müssen. Die Art und Weise, wie die Dünen in Angriff genommen und vor allem nacheinander absolviert werden, kann sich für das Gesamtklassement der Rallye als entscheidend erweisen. Die Dakar-Rallye hatte seit 1994 keine Zielankunft mehr in Nouhadibou.
ETAPPE 10 - 15/01/2008
Nouhadibou > Atâr
Verbindung: 111 km | Spezial: 552 km | Verbindung: 22 km
Gesamt: 685 km
Um sich den zweiten Besuch dieses Jahres in Atar zu verdienen, werden die Wettbewerber eine echte Herausforderung mit aufeinanderfolgenden Passagen von Kamelgras und Sandwüste meistern müssen. Selbst die besten Sandtechniker werden sich in Geduld üben müssen. Sand vor Augen, Sand unter den Rädern, überall nur Sand!
ETAPPE 11 - 16/01/2008
Atâr > Tidjikja
Verbindung: 35 km | Spezial: 524 km | Verbindung: 133 km
Gesamt: 692 km
Bei dieser langen und schwierigen Spezialetappe werden so manche Fahrer erst sehr spät im Biwaklager ankommen. Auch die Motorradfahrer können sich bei Ankunft auf einen seltenen Augenblick der Gemütlichkeit im Biwak freuen, das ihnen am Ende dieser Spezialetappe bereitet wird, während die restlichen Fahrzeuge sich nach Tidjikja begeben. Es gilt heute in allen Kategorien sorgsam mit den Fahrzeugen umzugehen, da an der Zielankunft keine Hilfsfahrzeuge warten werden.
ETAPPE 12 - 17/01/2008
Tidjikja > Kiffa
Verbindung: 131 km | Spezial: 398 km | Verbindung: 2 km
Gesamt: 531 km
Die Konkurrenten der Dakar-Rallye sind von Hause aus Wüstenfans. Die ihnen hier gebotenen Landschaften lassen sie überhaupt an dieser Rallye teilnehmen. Auf einem größtenteils neuen Streckenverlauf gilt es die eigene Vielseitigkeit unter Beweis zu stellen, um unter optimalen Bedingungen nach Kiffa zu gelangen. Einige trialähnlichen Streckenteile werden selbst die Fahrer an der Spitze zwingen, das Tempo zu drosseln.
ETAPPE 13 - 18/01/2008
Kiffa > Kiffa
Verbindung: 25 km | Spezial: 484 km | Verbindung: 6 km
Gesamt: 515 km
Dies ist eine mit hohem Risiko behaftete Schleife. Die Spitzenreiter der verschiedenen Klassements werden sich hier nicht in Sicherheit wiegen können. Neben der Absolvierung der letzten Dünen dieser Rallye sowie dem Anstieg zum berüchtigten Nega-Pass wird es vor allem einen schwierigen Streckenteil in freiem Gelände geben, im wesentlichen auf unbekanntem Terrain auch für die Dakar-Veteranen. Bei geringsten Fehlern kann man sich durchaus noch auf Verschiebungen in der Gesamtwertung gefasst machen.
ETAPPE 14 - 19/01/2008
Kiffa > Saint-Louis
Verbindung: 326 km | Spezial: 301 km | Verbindung: 130 km
Gesamt: 757 km
Die Etappe gilt es in ihrer Gesamtheit zu betrachten : am Abend werden alle Fahrzeuge nahezu 800 km mehr auf dem Tacho haben. Für die achte und letzte Spezialetappe in Mauretanien in diesem Jahr werden die Piloten erneut auf Sand fahren, sind aber diesmal von der Ungewissheit von Fahrten im freien Gelände befreit. Nach der langen Verbindungsstrecke nach Saint-Louis werden nur die erfahrensten Teilnehmer noch den einen oder anderen Orientierungspunkt finden. Die Rallye ist seit 1998 nicht mehr hier vorbeigekommen.
Senegal : endlich die Ziellinie !
Senegal ist über seine emblematische Hauptstadt natürlich grundlegend mit der Dakar als größter Wüstenrallye der Welt verknüpft. Die Ankunft der Konkurrenten - Sinnbild für Freude und Leidenschaft - ruft bei der senegalesischen Bevölkerung immer noch sehr viel Enthusiasmus hervor.
In rennsportlicher Hinsicht steht Senegal für eine Lektion in Demut und Geduld. Dakar ist zwar der ideale Ort, um ein so strapaziöses wie auch unvergessliches Abenteuer von drei Wochen abzuschließen, die letzten Kilometer sind aber nicht immer die leichtesten. Im Jahre 2007 ist Marc Coma, der seit der ersten afrikanischen Etappe in Führung lag, auf den ersten Kilometern des Jahres in Senegal letztlich doch noch gescheitert.
Die Dakar in Senegal
- 26 Durchquerungen (1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989, 1990, 1991, 1993, 1994, 1995, 1996, 1997, 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2004, 2005, 2006, 2007)
- 80 Etappen
- Traditionelle Etappenstädte : Saint-Louis, Lac Rose, Tambacounda
ETAPPE 15 - 20/01/2008
Saint-Louis > Dakar
Verbindung: 239 km | Spezial: 23 km | Verbindung: 42 km
Gesamt: 304 km
Welche auch immer die Ziele am Start, die auf dem Streckenverlauf eingesteckten Gegenschläge oder die im Laufe der Etappen eingestrichenen Erfolge gewesen sein mögen, jetzt geht es nur noch darum, das Abenteuer zu Ende zu führen. Die lange Verbindungsetappe nach Dakar ist vor allem eine Gelegenheit, den herzlichen Empfang der Senegalesen zu genießen. Danach können die Fahrer dann bei den letzten Radumdrehungen an den Ufern des Lac Rose und schließlich bei der Preisverleihungszeremonie ihren Emotionen freien Lauf lassen.