

Von Anfang an wurde die Dakar von einer gemeinsamen Leidenschaft für die Weite der Landschaft und außergewöhnliche Stätten getragen. Die Rallyeveranstalter, denen der Respekt des Umfelds sehr wichtig ist, suchen ständig nach Wegen, die Umweltfolgen zu minimieren und das Erbe der Länder, in denen die Rallye zu Gast ist, zu erhalten.
Auch in diesem Jahr wird die Rallye alle direkten CO2-Emissionen, die sie verursacht, ausgleichen (Erkundungsfahrten, Teilnehmer, Logistik, ….) Die Direktemissionen der Dakar belaufen sich auf 15.500 t CO2 Äquivalent, was 48% der Gesamtemissionen entspricht, die direkt oder indirekt im Zusammenhang mit der Rallye stehen.
Der Großteil der indirekten Emissionen, die der Rallye zuzuschreiben sind, entsteht wie bei allen Sportveranstaltungen durch die Anreise der Zuschauer und die Fernsehübertragung.
Die Dakar gleicht ihre direkten Emissionen über die Förderung des Umwelt- und Sozialprojekts „Madre de Dios“ mit einem Betrag in Höhe von 200.000 US$ aus. Madre de Dios bekämpft mit verschiedenen Maßnahmen die Abholzung im peruanischen Amazonasgebiet und rettet so fast 120.000 ha Wald, die ansonsten in den nächsten zehn Jahren zerstört würden.
Die Dakar möchte sich auch weiterhin umfassend für Madre de Dios einsetzen, da das Projekt überzeugende Ergebnisse bringt: Die Umsetzung des Ziels, die Abholzung völlig zu stoppen, ist auf gutem Weg und die Bevölkerung beteiligt sich aktiv. Dank der Arbeit von Madre de Dios haben sich bereits zehn bedrohte Tier- und vier Pflanzenarten erholt und weisen wieder angemessene Populationszahlen auf.
Außerdem wird von allen Teilnehmern der Dakar über ihre Meldegebühr ein zusätzlicher Beitrag erhoben. So können noch einmal 30.000 Euro an Madre de Dios überwiesen werden.
Die Dakar hat bei der Ausarbeitung der Strecke seit jeher besonderes Augenmerk auf den Schutz sensibler Gebiete gelegt. Um die Kohärenz der Streckenführung sicherzustellen, war eine enge Abstimmung zwischen den Rallyeteams und den für Umwelt- und Denkmalschutz zuständigen Stellen der argentinischen und chilenischen Behörden notwendig.
Von den ersten Entwürfen bis zur detaillierten und endgültigen Festlegung der Strecke haben die Veranstalter der Dakar größten Wert auf einen regelmäßigen Austausch mit den Regierungsstellen gelegt. In Argentinien wurden das Umweltministerium und die Behörden aller durchquerten Provinzen konsultiert. In Chile waren die wichtigsten Ansprechpartner der CMN (Consejo de Monumentos Nacionales), das MMA (Ministerio Medio Ambiante), die CONAF (Corporación Nacional Forestal de Chile) und die CONADI (Corporación Nacional de Desarollo Indígena).
Die Dakar bietet jedes Jahr Raum für zahlreiche Umweltinitiativen: Einige davon wurden bereits in den Vorjahren ins Leben gerufen, während andere ihrem Wunsch nach kontinuierlichem Fortschritt entspringen.
Sobald die Auflage 2012 zu Ende geht, werden die Veranstalter bereits an Verbesserungsansätzen arbeiten, damit die Rallye von Jahr zu Jahr ihre Umweltauswirkungen weiter minimieren kann.

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