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    Étape 9 - Montag 12. Januar 2009 | La Serena > Copiapo

    • Verbindung  88 km
    • Spezial 449 km

    Interviews

    Frans Verhoeven (Ndl – KTM) - 015

    „Ich bin heute Morgen als 33. gestartet, weil ich gestern ein paar Ausflüge in die Botanik gemacht habe, nachdem meine Navigationsgeräte zu Bruch gegangen waren. Heute hatten wir eine wahre Sonderprüfung. Es gab von allem etwas. Wir hatten wirklich Spaß, ich vor allem. Ich bin den ganzen Tag sehr angriffslustig gefahren und bin zufrieden, dass es sich ausgezahlt hat. Anfangs war es sehr schwierig, weil die Sonne aufging, es sehr viel Staub in den Bergen gab und auch noch etwas neblig war. Aber als danach die Sicht besser wurde, habe ich wirklich attackiert.“


    David Frétigné (Fra – Yamaha) - 012

    Copyright A.S.O. / Amaury Sport Organisation

    „Bei dieser Etappe ging es ums Navigieren. Es war sehr schwer. 430 Kilometer Sonderprüfung, das ist viel. Die Etappe hatte von allem etwas zu bieten. Man durfte keine Fehler machen. Es ging von einem Tal ins andere. Es gab viele Offroad-Abschnitte in den Dünen und auf Schotter. Heute Morgen wollte ich es etwas langsamer angehen lassen. Ich wollte vor allem gut navigieren. Aber dann bin ich doch schnell gefahren. Ich habe andere eingeholt, die davongezogen waren. Da die Navigation bisher immer mein Schwachpunkt war, ist das beachtlich. Ich habe mich darauf konzentriert, und es ist gut gelaufen. Das ist nicht schlecht, weil ich einige Kilometer vor dem Ziel auf eine Straße traf; es waren ziemlich viele Leute unterwegs und ich habe mich nach dem Grund gefragt, und schon habe ich den Weg aus den Augen verloren, weil meine Konzentration nachließ. Ich habe den Fehler sofort wieder gutgemacht, was zeigt, dass man auch immer ein bisschen Glück braucht. Und das habe ich heute gehabt und ich habe gut abgeschnitten. Ich wollte das Rennen von Anfang an nicht danach fahren, was meine Gegner machen. Ich fahre nach meinen Fähigkeiten, um mich nicht auf schlechte Pisten locken oder mich aufreiben zu lassen. Ich möchte am Lenker ebenso sehr kontrollieren, was ich mache, wie beim Navigieren. Ich bin ehrlich zufrieden, dass es heute in einem Rennen mit so vielen Wendungen so gut geklappt hat: Ich habe aufgeholt, sie zogen wieder davon. Zwischenzeitlich gab es schnelle Abschnitte, wo ich sie vorbeiziehen lassen musste, weil sie schneller waren.“


    Francisco Lopez (Chl – KTM) - 020

    „Der Tag war nicht leicht. Die Navigation war kompliziert. Mir sind heute viele Dinge passiert. Bei einer Rallye läuft nichts nach Plan, selbst wenn man sein Bestes geben will. Ich hatte außerdem ein Problem mit meiner Karte. Sie wurde gelöscht und ich habe deshalb 15’ Strafminuten bekommen. So ist das Leben. Es war einfach nicht mein Tag.“


    Carlos Sainz (Esp – Volkswagen) - 301

    „Die Wertungsprüfung war sehr hart. Sehr, sehr hart. Viele Steine, schwierige Navigation. Überhaupt nur anzukommen, ist hier schon ein Sieg. Ohne Probleme anzukommen, ist ein Sieg.“


    Mark Miller (USA – Volkswagen) - 308

    Copyright A.S.O. / Amaury Sport Organisation

    «Ein Jahr lang habe ich auf diese Etappe gewartet. Wir haben Carlos (Sainz) nach 60 Kilometern eingeholt. Nach 150 Kilometern haben wir ihn überholt, und die Dinge liefen eher gut. Wir haben uns einen kleinen Fight geliefert. Und auf dem letzten Abschnitt abseits der Piste war es nicht einfach, den richtigen Weg zu finden, und es lagen große Steine herum. Auf der rechten Seite habe ich dann einen abbekommen. Die Lenkung ist gebrochen. Für die Reparatur der Lenkung mussten wir anhalten, und gleichzeitig mussten wir uns um ein Rad kümmern. Carlos gewinnt also um mehr als eine Minute. Es war aber dennoch ein ganz angenehmer Tag. Wir hatten Spaß. Vom Anfang bis zum Ende hatte ich ein Lächeln im Gesicht. Heute habe ich alles gegeben, weil ich dachte, 6 bis 7 Minuten aufholen zu können. Das Glück war aber nicht auf unserer Seite. Morgen wird es vermutlich erneut fantastisch.»


    Nani Roma (Esp – Mitsubishi) - 304

    «Uns ist ein Orientierungsfehler unterlaufen, wodurch wir 6 oder 7 Minuten verloren haben. In der Luft war viel Staub, wir haben keine Piste gesehen. Es war der gleiche Fehler wie bei De Villiers vor uns. Danach waren wir weitere Male im Pech. Die Motortemperatur ist stark gestiegen. In den Dünen war es also kompliziert und wir mussten fünf oder sechs Mal anhalten, um den Motor zu kühlen und den Reifendruck zu regeln. In einem derartigen Rennen gibt es immer Möglichkeiten für den weiteren Verlauf. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Aber wir sind deutlich im Hintertreffen! »