Étape 8 - Sonntag 11. Januar 2009 | Valparaiso > La Serena
- Verbindung 245 km
- Spezial 294 km
- Verbindung 113 km
Interviews
Cyril Despres (Fra – KTM) - 001

„Etwa fünfzehn Kilometer vor dem Ziel ist plötzlich ein Esel aus den Kakteen aufgetaucht. Ich glaube, es ist ihm heiss geworden. Und mir auch. Mit Coma und Lopez haben wir die ganze Saison über um die ersten Plätze gekämpft. Heute sind wir alle drei in hohem Tempo vorne weg gefahren. Und jeder von uns hat angegriffen. Die Pisten waren rutschig. Es erfordert viel Technik, um darauf schnell zu fahren, und auch Kraft, um die Maschine zu kontrollieren. Das war ein weiterer guter Tag für mich. Jetzt schon der dritte. Es wäre für uns als drei führende Fahrer gut gewesen, im Kampf um Minuten zu liegen. Doch wir liegen in der Gesamtwertung schon sehr weit auseinander. Aber es ist noch nicht vorbei. Die körperliche Fitness wird zunehmend eine Rolle spielen. “
David Frétigné (Fra – Yamaha) - 012

„Ich dachte am Anfang der Etappe mit der 450er noch gut zu liegen, aber der Boden war sehr rutschig, und ich konnte nicht mehr richtig hochbeschleunigen. Die Maschine wollte ständig umkehren, einmal habe ich dann auch einen kleinen Sturz hingelegt. Dann wollte ich wieder angreifen, habe mich aber nach CP 1 verfahren. Ich habe da wohl 3 oder 4 unnötige Kilometer zurückgelegt. Es war wirklich hart, danach wieder den Rhythmus zu finden, ich wollte aber auch keine Risiken eingehen. Wenn man bei der Dakar auf dem Podium landen will, darf man sich keine Fehler erlauben. Man muss an allen Tagen voll dabei sein. Ich bin nicht so erfahren in der Navigation, ich weiss das auch. Und wenn es kleine Passagen außerhalb der Piste gibt, wie heute, tappe ich in die Falle. Es ist bislang aber noch nicht so schlimm.“
Marc Coma (Spa – KTM) - 002
„Das war eine sehr schwierige Sonderprüfung. Es war schon fast wie Schlittschuhlaufen. Das Gelände war sehr rutschig. Man musste in den Kurven höllisch aufpassen, auch den geringsten Bremsfehler vermeiden. Wir haben den Tag aber sorgenfrei absolvieren können, das ist die Hauptsache. Wir kommen jetzt in die Atacama. Damit beginnt der härteste Teil des ganzen Rennens. Es stehen noch eine Menge Tage an, und wir müssen weiterhin Tag für Tag in den Griff bekommen und versuchen, Problemen aus dem Weg zu gehen.“
Carlos Sainz (Spa – Volkswagen) - 301

„Solange die Rallye nicht vorüber ist, ist noch nichts entschieden. Heute sind wir zum ersten Mal auf Wegen gefahren. Diese Spezialetappe ähnelte stark einer Etappe bei einer herkömmlichen Rallye. Bislang sind das überhaupt die ersten Wege, die ich hier sehe. Aber es hat Spaß gemacht, es war sehr rutschig, manchmal sehr tückisch. Jetzt heisst es Daumen drücken, dass es für uns weiterhin so gut läuft wie heute.“
Mark Miller (USA – Volkswagen) - 308

„Es gab viele Möglichkeiten, die Rallye heute zu verlieren, und keine, Zeit zu gewinnen. Das ist nicht wirklich eine Etappe für mich gewesen. Sie war perfekt für Carlos (Sainz). In jeder Kurve hätte man sich das Rennen verderben können. Es war schwer für mich, aber ich habe den Schaden begrenzen können. Morgen von hinten loszufahren, wird vielleicht von Vorteil sein.“
Nani Roma (Spa – Mitsubishi) - 304
„Wir waren wirklich nicht weit. Bei Kilometer 150 hatten wir einen Reifenschaden. Es war eigentlich ein doppelter Reifenschaden. Wir haben vorne gewechselt und hinten aufgepumpt. Wir haben dadurch ziemlich viel Zeit verloren. Angesichts des Rückstands im Ziel ziehen wir uns bei der heutigen Etappe recht gut aus der Affäre. Es war eine wunderschöne Etappe, sehr angenehm vom Fahrerischen her. Es war auch ein Gelände, in dem Carlos sehr stark ist. Er ist aber außerhalb der Pisten auch stark. Bei den Rallye Raids gibt es sowieso immer noch Wendungen. Wir blicken nun zwei oder drei sehr schwierigen Tagen entgegen. Alles kann sich noch ändern. Wir werden nicht zurückstecken. Sie werden sehen.“
Gerard De Rooy (Ndl – Ginaf) - 505
“Die Wege waren wirklich eng für uns. Es gab nicht allzu viel Staub, es war aber fast unmöglich, zu überholen. Kabirow, der vor mir fuhr, hat mich überholen lassen. Er hatte scheinbar ein Problem mit den Bremsen. Danach habe ich Chagin eingeholt, es war aber nicht viel zu machen. Es ist aber immer angenehm, einen neuen Etappensieg einzufahren. Ich nähere mich den beiden Kamaz an der Spitze. Das ist gut für den Wettbewerb, es ist gut für uns und auch gut für sie. Morgen kommen wir wieder in den Sand, den wir so lieben, ich muss aber zugeben, dass ich nicht erwartet hätte, die Kamaz so leicht durch die Dünen kommen zu sehen. Wir werden sehen!“
Cyril DESPRES (Fra - 1 - KTM) [version française]
Cyril DESPRES (Fra - 1 - KTM) [versión española]
David CASTEU (Fra - 3 - KTM) [version française]
Jordi VILADOMS (Esp - 9 - KTM) [versión española]
David FRETIGNE (Fra - 12 - YAMAHA) [version française]
Alain DUCLOS (Fra - 14 - KTM) [version française]
Francisco LOPEZ (Chl - 20 - KTM) [versión española]
Carlos SAINZ (Esp - 301 - VOLKSWAGEN) [versión española]
Carlos SAINZ (Esp - 301 - VOLKSWAGEN) [english version]
Michel PERIN (Fra - 301 - VOLKSWAGEN) [version française]
Joan Nani ROMA (Esp - 304 - MITSUBISHI) [version française]
Giniel DEVILLIERS (Zaf - 305 - VOLKSWAGEN) [english version]
Guerlain CHICHERIT (Fra - 306 - BMW) [version française]
Mark MILLER (USA - 308 - VOLKSWAGEN) [english version]
Die Interviews sind noch nicht verfügbar.
