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    Étape 3 - Montag 5. Januar 2009 | Puerto Madryn > Jacobacci

    • Verbindung  70 km
    • Spezial 551 km
    • Verbindung  73 km

    Interviews

    Marc Coma (Esp – 2 – KTM) - 002

    «Nach den gestrigen Problemen war ich ein wenig besorgt, da viele Piloten vor mir unterwegs waren und damit auch viel Staub. Ich konnte aber mein Tempo fahren. Es war eine schnelle Etappe, mit einem äußerst technischen Teilstück. Im letzten Abschnitt musste man noch einmal alle Register ziehen. Eines ist sicher: Die Mechanik hat einen schweren Stand, das gilt vor allem für die Reifen. Momentan gehen wir den Problemen aus dem Weg. Jeder setzt seine Strategie um, und für uns läuft es gut.»


    David Frétigné (Fra - 12 - Yamaha - 012

    Copyright A.S.O. / Amaury Sport Organisation

    «Heute war es erneut wahnsinnig schnell. Es ist die dritte schnelle Etappe, und ich ziehe mich ganz gut aus der Affäre. Ich halte mich an niemandem auf. Ich fahre mein Rennen und versuche, zurechtzukommen. Ich verlange meinem Motorrad auch viel ab. Wenn ich so weiter mache, muss ich wirklich auf alles Acht geben, aber diese kleine 450er-Maschine leistet gute Arbeit.»


    Jordi Viladoms (Esp - 9 - KTM) - 009

    «Wir haben eine tolle Teamleistung abgeliefert. Alles ist planmäßig verlaufen. Zu Beginn der Etappe hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Roadbook, was uns letztlich ermöglicht ab der Zeitnahme CP1 gemeinsam mit Marc zu fahren. Auf den letzten Kilometern habe ich besonders auf die Reifen geachtet, da wir schon viele Kilometer zurückgelegt hatten. Wir haben wirklich die richtige Wahl getroffen. Und ich weiß nur zu gut, dass die Dakar nun eben mal die Dakar ist, und bei dieser Auflage stehen wir erst ganz am Anfang.»


    Cyril Despres (Fra – 1 – KTM) - 001

    Copyright A.S.O. / Amaury Sport Organisation

    «Seit meiner Reifenpanne fiel es mir schwer, an einen Luftschlauch zu glauben. Heute Morgen habe ich eine Schaumeinlage vom Typ Moosgummiring Bib Mousse reingepackt und nach 200 Kilometern war sie leer. Es ist kompliziert, wenn ich weder Luftschlauch, noch Schaumeinlage verwenden kann. Für Marc Coma läuft es wie geschmiert. Sie haben bestimmt an etwas gearbeitet. Dahinter muss ein Geheimnis stecken. Heute habe ich erneut viel Zeit eingebüßt. Ich habe keine Lösungen parat, und es ist kein Land für mich in Sicht: an drei Tagen hatte ich drei Mal Pech. Langsam falle ich vom Glauben ab. Heute bin ich mir nicht sicher, ob ich die technischen Mittel besitze, um die Rallye Dakar zu gewinnen.
    Bei der Spritversorgung habe ich beschlossen, auf Alain Duclos zu warten, der mir sein Rad abgetreten hat. Die gute Neuigkeit war, dass ich ab dann wieder auf den letzten 150 Kilometer mit Vollgas fahren konnte. Es handelt sich um 150 Km von bislang 2.000 zurückgelegten, aber immerhin war es ein echtes Vergnügen.»


    Nasser Al Attiyah (Qat – 302 – BMW) - 302

    Heute musste ich angreifen. Auf der gestrigen Etappe habe ich viel Zeit liegen gelassen, daher musste ich heute den Rückstand wettmachen und während der gesamten Wertungsprüfung «Vollgas» geben. Also bin ich gut gefahren, habe Terranova überholt, dann Miller, usw. Und schließlich habe ich 80 Km vor dem Ziel einen Motorradfahrer überholt, der im gleichen Moment nach links ausgewichen ist, woraufhin ich eingelenkt habe, um einen Zusammenprall zu vermeiden. Das war die Ursache der Reifenpanne. Wir haben etwa drei Minuten durch den Reifenwechsel verloren, doch dann ging es gut weiter.
    Jetzt weiß ich, dass Carlos und ich spielen werden. Morgen wird er hinter mir losfahren, und es ist klar, dass er mich rasch unter Druck setzen möchte.


    Stéphane Peterhansel (Fra – 300 – Mitsubishi) - 300

    «Das war eine schnelle Etappe. Wir hatten Schwierigkeiten, das vorausfahrende Auto im Blickfeld zu behalten. Ganz allmählich haben wir Zeit eingebüßt. Irgendwann hatten wir dann keinen Staub mehr, und ohne Hasen fällt es schwer, das Tempo beizubehalten. Im Ziel haben wir Zeit verloren. Ich hoffe, dass wir auf technischere Passagen mit Überquerungen stoßen werden, um so den Unterschied zu unseren Gunsten ausmachen zu können. Das Auto läuft gut, die Leistung stimmt. Jetzt ist tief ausgefahrenes Gelände gefragt, um von der guten Leistung und dem Gleichgewicht des Wagen zu profitieren.»


    Giniel De Villiers (Afs – 305 – VW) - 305

    Es war eher eine schöne Etappe mit kurvenreicheren Abschnitten, jedenfalls fand ich das interessanter als die ersten beiden. Anfangs war es ungemein schnell, genau wie im Schlussteil, daher gab es kaum Möglichkeiten, um einen großen Vorsprung herauszufahren. Deshalb haben wir einfach versucht, sauber zu fahren und den zahlreichen Steinen aus dem Weg zu gehen. Momentan müssen wir die Mitsubishi-Autos weiter unter Druck setzen. Bislang hatten wir keinerlei Probleme und wollen folglich versuchen, daran anzuknüpfen. Mal sehen, was unter dem Strich dabei herauskommt.


    Hans Stacey (Ndl – 500 – Man) - 500

    «Wir haben wirklich kein Glück. Heute hatten wir schon wieder eine Reifenpanne. Das ist die dritte Reifenpanne in drei Tagen! Einfach unglaublich. Ich werfe die Flinte aber nicht ins Korn. Es kann noch viel passieren. Das ist ein Rennen. Der Lastwagen ist gut. Es ist nur schade, soviel Zeit zu verlieren. Wir sind sehr schnell, mehr noch als die anderen. Aber der Staub sorgt für Gefahr. Das gilt besonders für die Motorradfahrer.»


    Gerard de Rooy (Ndl - 505 - Ginaf) - 505

    «Auf den letzten 40 Kilometern hat mich Chagin überholt. Es gab zwar lange Geraden, aber der technische Teil war sehr gut. Ich hoffe, dass es ab der vierten Etappe technischer wird, und dass es weniger gerade Abschnitte gibt.»


    Wladimir Chagin (Rus – 501 – Kamaz) - 501

    «Heute hatte ich Geburtstag. Ich wollte etwas Zählbares einfahren. Zwei Tage lang habe ich nicht Normalform erreicht. Dafür gab es verschiedene Gründe wie technische Ursachen und den Staub, aber auf dieser Etappe wollte das ganze Team etwas erreichen. Wir haben es geschafft. Mir persönlich liegen alle Geländesorten. Ich verspreche mir sehr viel von dieser Dakar, denn alles ist neu, und das macht es interessant.»