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    Étape 2 - Sonntag 4. Januar 2009 | Santa Rosa de la Pampa > Puerto Madryn

    • Spezial 237 km
    • Verbindung 600 km

    Interviews

    Frans Verhoeven (Nld – 15 – KTM) - 015

    Nachdem er heute Morgen an 4. Position in Santa Rosa losgefahren ist, hat der Niederländer vom Team Vectra die Navigation optimal genutzt, um seinen ersten Etappensieg bei der Dakar zu erringen.

    "Am Anfang war es ziemlich technisch, dann wurde es schneller. In der Mitte gab es einen überaus schwierigen Navigationsteil in der Vegetation, und mit dem Staub waren auch noch keine Spuren zu sehen. Ich habe die Wege gut gefunden, und irgendwann habe ich keine Spuren mehr vor mir gesehen, und da habe ich verstanden, dass ich an der Spitze lag…“


    Cyril Despres (Fra – 001 – KTM) - 001

    Ohne Visier an seinem Helm und mit beträchtlichen Schäden vorne an seiner KTM hatte Cyril Despres offensichtlich wieder einen komplizierten Tag und hat es dennoch auf den zweiten Rang dieser Sonderprüfung geschafft.

    „Ich bin in der Pampa angekommen, habe ein kleines Grasbüschel – noch nicht einmal einen Kuhfladen – erwischt, und schon hat das Motorrad einen Abgang gemacht. Ich habe mich vornüber überschlagen. Es gab kein Iritrack mehr, kein GPS, kurzum: ein zweiter schwieriger Tag. So ist das Rennen. Ich habe mir nicht weh getan. Ich bin bei 20 km/h abgestiegen. Sagen wir, dass die zweite Etappe somit zumindest beendet ist. Ich hoffe, dass ich meinen Anteil der Plagereien damit abbekommen habe.“


    David Frétigné (Frau – 012 – Yamaha) - 012

    Wie am Vortag, hat David Frétigné zum Ende der zweiten Spezialétappe erneut ein großes Lächeln auf dem Gesicht. Der Franzose scheint sich am Lenker seiner Yamaha 450cc bestens zu amüsieren. Und die Resultate bestätigen das…

    „Ehrlich, das waren 200 km einer super interessanten Sonderprüfung. Das hat wirklich Spaß gemacht. Und es war von allem dabei: schnelle Pisten vor allem zum Ende hin und am Anfang kurvenreiche Strecken, da konnte man die Maschine in der Kurve schön driften lassen. Schon als Fahrer hatte man daran seine reinste Freude. Und dann gab es auch eine Stelle, an der überaus schwierige Navigation außerhalb der Piste angesagt war. Ehrlich, da war ich ganz schön vorsichtig. Ich dachte, Zeit verloren zu haben, aber letztlich habe ich mich ganz gut aus der Affäre gezogen. Ich hoffe, dass es so weiter geht.“


    Marc Coma (Spa – 2 – KTM) - 002

    “Ich hatte ein Problem mit dem Kühler. Bei Kilometer 104 habe ich bemerkt, dass ich Öl verliere. Beim CP, einige Kilometer weiter, habe ich gefragt, ob sie Öl haben, denn ich konnte sehen, dass recht viel verloren ging. Ich bin weitergefahren, denn sie konnten mir nicht helfen, und ich habe beschlossen, am nächstbesten bewohnten Ort anzuhalten, um dort eventuell eine Lösung zu finden. Das war bei km 108. Jemand aus dem Publikum hat mir einen Kanister Öl gebracht. Ich habe regelmäßig anhalten und etwas nachfüllen können."


    Carlos Sainz (Spa – 301 - Volkswagen) - 301

    Am Steuer eines VW Race Touareg mit leicht eingedelltem rechtem Kotflügel hat Carlos Sainz die Ziellinie dieser Sonderprüfung als Sieger überquert… Der Spanier übernimmt zudem die Führung in der Gesamtwertung.

    „Das war eine sehr schwierige Etappe mit all dem Staub und den Motorrädern. Es gab Stellen, an denen man fast anhalten musste. Ein Mal bin ich mit einem Motorradfahrer zusammen gestoßen, aber ich hoffe, dass alles in Ordnung ist.“


    Stéphane Peterhansel (Fra – 300 – Mitsubishi) - 300

    Langsam aber sicher steigert sich der Titelträger. Noch immer in der Anpassungsphase am Steuer seines brandneuen Mitsubishi Lancer, hat sich Peterhansel heute doch schon den zweiten Platz der Tagesetappe gesichert.

    „Diese Spezialetappe war etwas technischer. Es gab erstmals Passagen außerhalb der Piste, wir mussten also ein wenig suchen. Es ist aber gar nicht so schlecht gelaufen. Ich habe Luc (Alphand) an einer Stelle eingeholt. Danach sind wir im Staub der Motorradfahrer und dann in dem von Miller (VW) gelandet. Da war es dann schon etwas schwieriger, bis ich dann Miller überholen konnte. Es war eine kurze Spezialetappe, aber dennoch mit großen Fesh-Fesh-Gebieten in einer ziemlich dichten Vegetation. Und da mussten wir wegen Sichtverhältnissen von nur 1 oder 2 Metern ab und zu fast anhalten. Die Motorradfahrer lagen rechts und links auf dem Boden, man musste daher unglaublich aufmerksam sein.“


    Giniel De Villiers (Saf – 305 – Volkswagen) - 305

    Mit 1’56“ Rückstand auf den Tagesieger Carlos Sainz legt Giniel De Villiers eine beeindruckende Regelmäßigkeit an den Tag, indem er die Spezialetappe – wie am Vortag – als 3. beendet.

    „Der Anfang der Spezialetappe war überaus schnell, sobald wir aber in dem Streckenteil außerhalb der Piste angelangt sind, war die Navigation wirklich nicht einfach. Wir haben uns ein wenig verirrt. Wir haben mindestens 1 oder 2 Minuten verloren. Danach war es im ersten Abschnitt mit viel Fesh-Fesh sehr kompliziert, an den Motorradfahrern vorbei zu kommen. Aber na ja, ich wollte vorsichtig sein und Fallen umgehen. Wir sind nicht allzu schlecht davon gekommen.“


    Gerard De Rooy (Nld – 505 – GINAF) - 505

    Für mich war es ein sehr guter Tag. Auf den ersten 80 Kilometern der Wertungsprüfung habe ich reichlich Staub abbekommen, weil mir Van Vliet vorausfuhr, doch dann habe ich ihn überholt und kam gut voran. Durch den Zusammenprall mit einem Baum ist lediglich meine Windschutzscheibe zu Bruch gegangen, doch das ist weiter nicht schlimm. Auf dem Abschlussstück der Strecke habe ich meine Geschwindigkeit im Auge behalten, um eine Überhitzung des Motors zu vermeiden, was sehr gut geklappt hat. Es freut mich, in der Gesamtwertung vorne zu liegen, da man das Renngeschehen dadurch etwas mehr kontrollieren kann, auch wenn der Vorsprung nur vier Minuten beträgt. Allerdings ist mir auch bewusst, dass schon eine Reifenpanne ausreicht, um mehr als eine Viertelstunde zu verlieren.